Insight

Das Interview, das in Romys Hotelzimmer beginnt, soll den Unterschied zwischen der Schauspielerin und Privatperson aufzeigen. Es wird insgesamt drei Tage Zeit in Anspruch nehmen. Der manipulative Jürgs fragt im Beisein von Hilde u. a. nach Romys Verhältnis zur Mutter, ihre Übersiedlung nach Frankreich und den Selbstmord Harry Meyens, Lebeck schießt währenddessen die Bilder. Bei der Frage nach ihrem ersten Ehemann, muss Romy das Interview abbrechen. Am Abend trinken die vier gemeinsam in einem Restaurant am Hafen entgegen dem Rat von Romys Kurarzt Champagner, Lebeck macht erneut Bilder. Romy gibt Pläne über einen neuen Film, Die Spaziergängerin von Sans-Souci, bekannt. Sie amüsiert sich mit einem zufällig vorbeikommenden Fischer-Poeten. Jürgs schlägt Romy vor, mit dem Interview „Dinge zurechtzurücken“. Auf Drängen Hildes, die den beiden Journalisten nicht vertraut, verlässt die stark alkoholisierte Romy mit ihr das Restaurant. In ihrem Hotelzimmer kann Romy nicht allein bleiben. Sie versucht David anzurufen, wird aber von Hilde zurückgehalten. Romy hat ihre Entgiftung nicht mal vier Tage ausgehalten. Hilde nimmt ihr das Versprechen ab, künftig weder Schlaftabletten noch Alkohol zu sich zu nehmen.

Romy lässt sich am nächsten Tag auf einen Spaziergang mit Lebeck ein. Das Interview wird von Jürgs fortgeführt, der Champagner bestellt und sie u. a. zu ihrem verlorenen Vermögen und abwesenden Vater befragt. Romy gesteht, pleite zu sein und nie gelernt zu haben, mit Geld umzugehen. Sie hofft, nach ihrem nächsten Film eine Pause einlegen zu können. Hilde versucht soweit es geht ihre Freundin zu beschützen, da sie sowohl Jürgs als auch Lebeck als manipulierend empfindet. Die beiden Journalisten streiten sich später. Jürgs wirft Lebeck vor, in Romy verliebt zu sein. Hilde plant abzureisen. Als sie zu Abend isst, setzt sich Jürgs gegen ihren Willen dazu und greift sie wegen ihres Aussehens, ihre Stellung als Freundin und ihrer Kinderlosigkeit an. Hilde wirft dem Enthüllungsjournalisten, der früher über politische Themen schreiben wollte, Manipulation vor. Als sich Hilde telefonisch nach Romys Befinden erkundigen möchte, geht diese nicht ans Telefon. Sie findet Romy benommen im Bett vor, wo sie eine Schlaftablette eingenommen hat. Lebeck passt daraufhin auf Romy auf. Daraus entwickelt sich eine private Fotosession. Lebeck versucht Romys schlechtes Gewissen zu beruhigen und legt sich später halbnackt zu ihr ins Bett, küsst sie und kuschelt mit ihr.

Am nächsten Morgen ist Romy verschwunden. Hilde, Lebeck und Jürgs finden sie auf einem Felsen sitzend am Strand vor, wo sie melancholisch auf das Meer blickt. Romy schlägt spontan eine Fotosession auf den Felsen vor und entschuldigt sich bei Hilde. Diese nimmt die Entschuldigung an. Bei den Aufnahmen stürzt Romy aber und bricht sich den Knöchel. Es kommt zu Schwierigkeiten mit ihrem Produzenten wegen der bevorstehenden Dreharbeiten. Jürgs bekommt wegen Romys freizügigem Interview ein schlechtes Gewissen. Romy vertraut ihm jedoch und reist ab. Auch Jürgs und Lebeck reisen gemeinsam ab, während Hilde noch in Quiberon bleibt. Eine Woche später besucht Lebeck Romy und ihre Tochter Sarah in ihrem Zuhause in Paris. Die entspannte Romy gibt Lebeck indirekt zu verstehen, absichtlich bei den Fotoaufnahmen am Strand gestürzt zu sein, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Sie liest Jürgs Interview gegen, das ihr Lebeck mitgebracht hat, und schreibt den Satz „Ich werde weiterleben, und richtig gut!“ auf die letzte Seite. Lebeck sagt ihr, dass sie die Schönste sei und es immer so bleiben werde.